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60 Kinder haben Platz im „toten Winkel“


Pressemitteilung vom 21.09.2007  |  Zur Druckversion

Seit sieben Jahren kostenloses Training für Schulklassen

Schüler aus dem Grafinger Gymnasium lernen den Umgang mit dem Schulbus kennen – am Donnerstag, 20. September, auf dem Betriebgelände von Ettenhuber in Glonn-Schlacht.

Der Verkehr wird immer dichter. Und beim Wechsel aufs Gymnasium wird der Schulweg oft zu lang, sodass die Kinder spätestens jetzt auf den Bus umsteigen müssen. Zum Schulbeginn waren sechs Schulkassen des Gymnasiums in Grafing am Donnerstag, 20. September, auf den Betriebshof des Busunternehmens Ettenhuber in Glonn-Schlacht. Bereits zum vierten Mal ist das Gymnasium zu Gast beim Chef Josef Ettenhuber, der persönlich diese Schulbuseinweisung seit sieben Jahren allen interessierten Schulen kostenfrei anbietet. Rund 200 Schüler der fünften Klasse nahmen am Unterricht im Schulbus fahren teil. Dazu werden die Schüler und der begleitende Lehrer an der Schule abgeholt. Die Grafinger Gymnasiasten kamen in drei Gruppen à 60 Schüler.

Die Schüler sollen bei dem Training mit den Gefahren auf dem Schulweg vertraut werden. „Um nicht unter die Räder zu kommen“, sagt Josef Ettenhuber, „sollten die Schüler wissen, wie lange der Bremsweg der tonnenschweren Fahrzeuge ist, wie der Wendekreis verläuft oder was der „tote Winkel“ bedeutet!“ Um dies zu verstehen wird beispielsweise „Blinde Kuh“ gespielt. Dazu setzt sich eines der Kinder mit verbundenen Augen hinters Steuer und der Rest der Klasse versteckt sich. Danach wird dem Buspiloten das Tuch abgenommen. Er soll die anderen Kinder entdecken. Doch alle 60 Mitschüler stehen für ihn unsichtbar im „toten Winkel“.

Patrick Neustedt, der sich als Lehrer am Gymnasium um den „Busunterricht“ kümmert, weiß das Angebot von Ettenhuber zu schätzen. „Das tagtägliche Gerangel, um den schmalen Einstieg in den Bus muss stressfreier ablaufen, auch damit weniger Verletzungen passieren.“ So lernen die Schüler, dass ordentliches Anstellen ein schnelleres und sicheres Einsteigen ermöglicht. Auch der Bus wird genauer betrachtet: das Gewicht eines Reifen wird getestet oder warum sich die Vorder- und Hinterreifen beim Einschlagen so unterschiedlich verhalten, dass es dabei gefährlich werden kann.

Wenige Tage später kommen die Erstklässler aus Antholing zum Unterricht. Pro Jahr sind rund 700 bis 1000 Kids auf dem Betriebsgelände von Ettenhuber. Vor allem Schulen im Landkreis Ebersberg und im östlichen Landkreis München sind jedes Jahr aufs Neue dabei. Diese Unterweisungen werden auf Wunsch durchgeführt. Das Schöne daran: sie sind kostenfrei.
Infos zum Training: Josef Ettenhuber, Tel. 08093/ 90 96 0, www.ettenhuber.com.

München, 21. September 2007

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Heiss Public Relations, Susanne Heiss
Tel. 089/ 272 99 322, Fax 089/ 272 99 334
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Schülereinweisung für Schulklassen im Landkreis


 
Ettenhuber im Schulbusverkehr


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